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If it walks like a duck and talks like a duck, it is probably………….gay

June 25, 2008

War der Kommentar meiner Mitbewohnerin zu Christiano Ronaldo. Habe eine gute Zeit: rumhängen, geistige Getränken und Fußball schauen. Macht Spass, ist aber bald vorbei. Doch dazu später.

 

Ich wache spät auf, versuche mir sinnvolle Dinge zwischen aufwachen und Fussball schauen zu überlegen und genieße die Vorzüge einer richtigen Wohnung.

 

Dazwischen versuche ich Kate und den ganzen anderen Amerikanern die Schönheit des europäischen Fußballs näher zu bringen. Eher wenig erfolgreich, aber sie kommen trotzdem mit ins eher weniger schicke Casablanca, hauptsächlich um mir beim Fußballschauen zuzuschauen.

 

Ab Mitte Juni ist aber Schluss mit faulenzen, denn ich habe eine Praktikumsstelle gefunden. Für die Peacebuilding Abteilung des Deutschen Entwicklungsdienstes Friedensjournalismus-Konzepte entwerfen und implementieren. Ein Traumjob, der aber einen entscheidenden Haken hat. Die Zielgebiete liegen in der Teso- und Karamoja-Region. Soroti, wo ich wohnen und arbeiten werde, kenn ich schon von meinem Field Trip mit Royal Roads. Aber in einem Dorf in Karamoja wohnen, was zeitweise auch drin sein wird, ist etwas Neues. Keine guten Restaurants mehr, sondern Maisbrei und Bohnen; nicht mehr um 6h morgens heimkommen, sondern 22h Ladenschluss, keine sicheren Strassen von Kampala, sondern umgeben von Psycho-Karamojongs, die aus Spass auf Autos schiessen (ich hab dir doch gesagt, eine Kugel ist schneller als ein Motorrad). So stell ich mir das auf jeden Fall vor, aber ich lasse mich gerne positiv überraschen. Und alle Karamojong, die ich kenne, sind ziemlich nett.

 

Wie die Stelle im Detail aussieht, kann ich jetzt noch nicht sagen, da Genaueres in den nächsten Tagen geklärt wird. Auf jeden Fall kann ich ordentlich Material für meine Magisterarbeit sammeln und langsam bildet sich auch raus, dass dies ein Feld  ist, in dem ich mal arbeiten möchte. Wie auch immer, morgen weiß ich mehr. Wenn D die Türken weghaut ist mein Tag gerettet. Wenn nicht, geht’s etwas früher als geplant auf die Ssese-Islands, da ich mir die anderen Spiele auch nicht mehr anschauen muss.

 

Die glorreichen Uganda Cranes haben ein nicht weniger sensationelles 0:0 (im Vgl. zum 3:1 Heimsieg) in Angola rausgeholt und sind auf dem besten Wege, sich nach 32 Jahren wieder für den Afrika-Cup zu qualifizieren. Ob es auch für die WM reicht, wird sich in den letzten beiden Partien beim sieglosen Team aus Niger und dann zuhause gegen Benin zeigen. Das Spiel gegen Benin ist zwei Tage vor meiner Abfahrt und wenn sich Uganda in die entscheidende Qualirunde vorkämpft, wird’s eine gute Party.

 

 

 

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